Die Frühjahrsmüdigkeit abschütteln – Tipps für einen produktiven Start in den Tag

Ein entspannter Sonntag liegt vor uns: Nichtstun und Müßiggang stehen heute ganz oben auf der Liste. Ab morgen geht es dann auf in eine neue Woche. Da der Montag doch immer ein bisschen der Buh-Mann ist, habe ich ein paar Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen Du den morgigen Blues besiegen und deine Produktivität steigern kannst. Ob Du angestellt oder freiberuflich arbeitest oder einen freien Tag Zuhause produktiv nutzen möchtest, dies sind meine persönlichen Tipps für einen erfolgreichen Tag:

 

2. Don’t Snooze – Raus aus den Federn

Das ist ehrlicherweise für mich der schwerste Punkt, da ich mich morgens zu gerne noch einmal umdrehe. Allerdings wird das Aufstehen von Snooze zu Snooze immer schwieriger, weshalb Du lieber direkt aus den Federn schlüpfen solltest. Mein Trigger um aus dem Bett zu kommen, ist die Vorfreude auf ein ausgedehntes Frühstück. Das ist ein ruhiger Moment für mich, den ich nicht missen möchte, weshalb es mich aus den Federn treibt. Finde also ein kleines Schmankerl, dass Dir das Aufstehen morgens erleichtert.

 

2. Workout

Ich merke deutlich, dass meine Produktivität an Tagen, an denen ich mich morgens vor der Arbeit bewege, viel höher ist. Das muss nicht unbedingt ein ganzes Workout im Fitnessstudio sein, sondern auch eine kurze Einheit Zuhause oder eine kleine Joggingrunde um den Block gibt Dir einen Schub für den kommenden Tag. Als Lerche gehe ich gerne morgens schon ins Fitnessstudio und genieße den schwungvollen Start in den Tag (dafür bin ich allerdings auch gegen Abend deutlich träger als meine Eulen-Freunde 🙂 ) Für ein kurzes Workout Zuhause kann ich Dir die App Yoga-Studio empfehlen. Hier gibt es Workouts für verschiedene Level und Dauer, sowie unterteilt nach Kraft und Ausdauer. Das ist für mich ein guter Kompromiss an Tagen wenn der Schweinehund kämpfen möchte, 10 Minuten kann man ihn dann auch mal ruhig stellen.

 

3. Entspannt frühstücken

Wie schon anfangs beschrieben gehört für mich ein ausgiebiges Frühstück zu einem Start in einen produktiven Tag dazu. Während ich meinen Tee trinke checke ich die Nachrichten, blättere in einer Zeitschrift oder schaue mir ein Video auf Youtube an. Es ist für mich ein Moment des Müßiggangs, den man sich im laufenden Tag so nicht mehr richtig gönnen kann. Durch diese Zeit, die ich mir am Anfang des Tages nehme (für Sport und Frühstück) habe ich schon vor dem Arbeitsbeginn etwas für mich getan und bin anschließend fokussierter und ausgeglichener.
 
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4. Tagesziele festlegen

Nun ist es an der Zeit in den produktiven Teil des Tages zu starten. Ich habe sowieso einen gewissen Faible für Listen (am meisten liebe ich es, Dinge aus Listen abzuhaken (was dazu führt, dass ich auch mal nachträglich eine Aufgabe noch aufnehme, die schon erledigt ist, nur um sie abhaken zu können)).

 

Um organisiert in die Tagesaufgaben zu starten, mache ich mir gegen Ende des Arbeitstages eine Liste mit Aufgaben für den nächsten Tag – so startet man nicht bei Null. Zu Beginn des Arbeitstages nehme ich mir diese Liste dann vor und priorisiere die Aufgaben nach Wichtigkeit. Dieser Leitfaden dient mir zur Organisation und zur Motivation bei kleinen Tiefs. Und zwischendrin gibt es immer kleine Glücksmomente wenn man eine Aufgabe abhaken dick und fett durchstreichen kann. So eine Liste ist außerdem hilfreich, wenn unerwartete Aufgaben zwischendurch hereinkommen – ich notiere sie direkt und ordne sie dann, nachdem ich die laufende Aufgabe abgeschlossen habe. Somit habe ich die Aufgabe aus dem Kopf ohne Gefahr zu laufen sie zu vergessen.

 

5. Loslegen

Einer der großen Feinde der Produktivität ist die Prokrastination. Deshalb starte ich auch gleich in die ersten Aufgaben, sobald ich mich an den Schreibtisch gesetzt habe. Dies hilft insbesondere, wenn es Aufgaben sind bei denen man sich unsicher ist, wie man vorgehen möchte oder vor denen man sich drücken möchte (hallo Steuererklärung). Im Studium habe ich gelernt, einfach einen Schritt nach dem anderen zu gehen, wenn es um Problemlösungen geht. Gibt es Jemanden mit dem man sich abstimmen muss? Dann sortiere ich die Themen als Leitfaden für das Gespräch und rufe danach umgehend an. Muss man eine Präsentation zusammenstellen, weiß aber noch nicht genau wie sie aufgebaut sein soll? Dann sammele ich erst einmal alle Inhalte in thematischen Ordnern und kann anschließend eine Struktur erstellen. Dadurch zeigt sich dann auch welche Inhalte noch fehlen.

 

Ich finde außerdem den Trick gut, sich vorzunehmen einfach erst einmal nur 5-10 Minuten an einem schweren Projekt zu arbeiten, bei dem der Einstieg schwer fällt. Meist kommt man dann schon in einen Flow und arbeitet gleich weiter. Wenn nicht, zieht man nach Möglichkeit eine andere Aufgabe vor (nein Facebook gilt nicht als Aufgabe 🙂 ).
 
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6. Regelmäßige Pausen & Mittagessen

Um die Produktivität aufrecht zu halten sind regelmäßige kleine Pausen, wie ein Ausflug in die Kaffeeküche oder kurzes Durchatmen an der frischen Luft Gold wert. Außerdem ist eine Mittagspause fern vom Computerbildschirm und Handy wunderbar um den Kopf durchzulüften und anschließend wieder mit Energie durchzustarten.

 

7. Refokussieren

Um die Produktivität im Anschluss an Pausen wieder hochzufahren und wieder konzentriert durchzustarten – besonders nach der Mittagspause – hilft es, sich die Aufgabenliste noch einmal vorzunehmen und neu zu priorisieren. Über den Arbeitstag sind vielleicht neue Aufgaben hinzugekommen oder die Dringlichkeiten haben sich geändert. Außerdem hilft es mir persönlich wieder in den Arbeitsfluss zu kommen, wenn ich mir das weitere Vorgehen strukturiere.

 

8. Belohnungen für Meilensteine setzen

Nachdem Du nun also so fokussiert durch den Tag geschritten bist, hast Du Dir abends eine Belohnung verdient – wenn Du Dir diese schon am Anfang des Tages in Aussicht stellst, kann sie sogar wie ein kleines Möhrchen, das vor deiner Nase baumelt, wirken.

 

Ich belohne mich gerne mit einem schönen Abendessen, selbstgekocht Zuhause in trauter Zweisamkeit oder mit Freunden und einem Glas Wein in einem schönen Restaurant. Ein neuer Nagellack oder Lippenstift funktioniert auch immer gut. Und manchmal ist es auch einfach nur ein ruhiger Abend auf der Couch (Schokolade optional).

 

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Und bei all der (Arbeits-)Optimierung, „don’t forget to enjoy the ride“. Wenn zwischendurch noch Zeit für ein nettes Gespräch mit den Kollegen bleibt oder eine SMS an einen lieben Menschen, dann genieße dieses kleine Goodie.

 

Ich bin gespannt auf deine Tipps für einen produktiven Tag.

Bist Du auch ein Listen-Freak? Und wie gehst Du deinen Arbeitstag an?

 
 

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