Weihnachtskarten DIY – Freude für die Liebsten

Eines meiner liebsten Vorweihnachts-Rituale ist das Basteln der Weihnachtskarten. Gerade im digitalen Zeitalter ist ein Gruß zwischen all den Rechnungen im Briefkasten immer eine willkommene kleine Überraschung – und so versende ich jedes Jahr ein paar Zeilen an Familie und Freunde.

Dieses Mal habe ich den Entstehungsprozess festgehalten und zeige Dir hier mein diesjähriges DIY:

namakalee-weihnachtskarten-diy

Benötigte Materialien für die Weihnachtskarten:

  • Blanko-Karten mit Umschlägen (ich habe hier weiße Leinen-Karten von Rössler im DIN A6 Format verwendet)
  • Tannenzweige
  • Eine Schneidematte
  • Ein Geodreieck
  • Einen Cutter
  • Eine Gartenschere
  • Einen schwarzen Stabilo, sowie einen goldenen Fasermaler
  • optional ein kariertes Blatt Papier

 

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Im ersten Schritt klappst Du die Grußkarte auf und schneidest jeweils in 5cm und 3cm Höhe einen etwa 4cm langen Schlitz. Hier wird später der Tannenzweig durchgeschoben.

Falls Du ebenfalls ein Plastik-Geodreieck verwendest, musst Du vorsichtig sein, damit Du nicht in das Lineal schneidest. Ich bevorzuge es trotzdem für solche Arbeiten, da man mit einem durchsichtigen Geodreieck die Schnitte präzise ausrichten kann. (Im Vergleich zu einem Metall-Schneidelineal)

 

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Auf Höhe der Lasche schreibst Du dann deinen Gruß auf die Weihnachtskarte. Um sicherzustellen, dass ich den Schriftzug in den richtigen Abständen platziere, habe ich mir auf einem karierten Blatt Papier einige Hilfslinien aufgemalt.

Zuerst habe ich die Maße der Karte markiert. Anschließend habe ich an beiden Längsseiten die Höhe der eingeschnittenen Lasche markiert, sodass ich auch am Rand eine Orientierung habe um gleichmäßig hohe Buchstaben zu schreiben. Unterhalb der Kartenmaße habe ich dann meinen Schriftzug platziert, sodass ich beim Schreiben die Buchstaben- und Wortbreite abgleichen kann. Somit habe ich sichergestellt, dass der Schriftzug gleichmäßig über die Kartenbreite verteilt ist.

 

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Anschließend schneidest Du Dir aus deinen Zweigen einen entsprechenden Ast heraus. Hier bietet sich ein Endstück mit zwei Zweigen an. Schiebe den Zweig dann von oben durch die Lasche der Weihnachtskarte und kürze ihn mit der Gartenschere auf die entsprechende Länge.

 

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Dann geht es ans Dekorieren. Ich habe bei diesem Zweig die Stellen, an denen ich „Kugeln aufhängen“ wollte etwas ausgedünnt, um auf dem Papier Platz zu bekommen. Und dann kannst Du deiner Phantasie freien Lauf lassen und eigene Weihnachtskugeln designen.

Ich habe alles mit dem schwarzen Stabilo vorgemalt und anschließend goldene Akzente auf die Kugeln und den Schriftzug gesetzt.

 

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Noch ein paar nette Zeilen im Inneren geschrieben und schon können sich deine Weihnachtswünsche auf den Weg machen.

Wer bekommt dieses Jahr von Dir Weihnachtspost?

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